02. Juli 2026
zur geplanten Schließung von Curevac erklärt die Landtagsabgeordnete Dorothea Kliche-Behnke: „Was sich bei CureVac abspielt, ist ein geplanter Kahlschlag: Rund 750 hochqualifizierte Arbeitsplätze stehen vor dem Aus, dazu Jahrzehnte an mRNA-Know-how. Das ist untragbar. Wenn ein Unternehmen wenige Monate nach einer Übernahme trotz öffentlicher Zusagen für einen starken Standort einfach den Stecker zieht, dann ist das ein Bruch mit jeder Verantwortung gegenüber Beschäftigten, Region und Stadt. Ich stehe an der Seite der Belegschaft. Wertvernichtung statt Verantwortung darf es nicht geben. Die Region Neckar-Alb ist ein biomedizinisches Herzstück Baden-Württembergs – eine Schließung würde gesamte regionale Wirtschafts- und Forschungsstruktur schwächen. Jetzt ist die Politik gefragt: Es braucht echte Alternativen zur Schließung, klare Beschäftigungsperspektiven, Qualifizierungsangebote und einen Verkaufsprozess, der nicht über die Köpfe der Beschäftigten hinweg stattfindet. Ich erwarte, dass BioNTech keine unumkehrbaren Fakten schafft, bevor ernsthaft mit Betriebsrat, Konzernbetriebsrat und der Politik über Lösungen verhandelt wurde. Wer in der Pandemie profitiert hat, darf sich jetzt nicht wegducken.“